Wie beuge ich Fischkrankheiten vor?

Wie beuge ich Fischkrankheiten vor?

Die meisten Fischkrankheiten brechen durch Stress aus und lassen sich im Vorfeld eigentlich verhindern. Falsche Wasserwerte, Überbesatz und falsche Haltungsbedingungen sind meistens am Ausbruch der Krankheiten schuld. Hier kann man durch regelmäßiges Wasser messen ganz gut vorbeugen.

Wasser messen

Das Aquarienwasser lässt sich recht einfach mit Teststäbchen messen. Teststäbchen sind bei manchen „Profi“-Aquarianern verpönt, aber in der Regel reichen Sie vollkommen aus um den Nitrit und Nitratwert zu messen. Die Stäbchen sind schneller und einfacher anzuwenden als die Tropfen. Wenn ihr sehr empfindliche Arten pflegt, dann sind die Tropentests definitiv genauer.

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Besonderheit neues Aquarium

Ein neu eingerichtetes Aquarium kann nicht gleich besetzt werden. Es müssen Bakterien aufgebaut werden, die den Nitrifizierungskreislauf aufbauen. D.h. diese Bakterien verwandeln Abfälle in Nitrat. Nitrat ist relativ ungiftig und wird beim regelmäßigen Wasserwechsel entsorgt. Aber vorher bildet sich Ammonium und Nitrit und diese beiden Stoffe sind hochgiftig. Wenn die Fische kurz nach dem einsetzen in ein neues Aquarium krank werden ist dringend auch der Ammoniumgehalt zu messen. Für Ammonium gibt es leider nur den langwierigen Tropfentest.

Dem Einschleppen von Krankheiten vorbeugen

Viele Erreger werden über Fische oder Pflanzen eingeschleppt. Man kann diese vorher in ein Quaratänebecken setzen und „Blindbehandeln“. Man muss dazu kein eigenes Becken kaufen, sondern eine saubere Wanne tut es auch. Wenn man dort einen kleinen Filter mit Luftpumpe montiert kann man die Fische problemlos für eine Woche in Quarantäne schicken. Das Wasser sollte natürlich die entsprechende Temperatur haben.

Medikamente für Quarantäne